Mittwoch, 10. Oktober 2012

Samaria


Samria (Kim Ki-Duk, 2004)

In roher Eleganz erzählt Kim Ki-Duk von einer Geschichte über zwei Mädchen, die auch beruflich ziemlich hart aufeinander angewiesen sind. Denn sie versuchen an ihre Träume mit Prostitution zu verwirklichen. Die ersten Szenen lassen ihren Alltag durchgehen, der oftmals aus Diskussion um die Kunden bestehen, von denen die, die nur draußen Wache hält mehr angewidert ist während die, die mit den Leuten schläft oft Nähe bei jenen sucht. Natürlich wird dabei nichts gut gehen. "Samaria" ist ein besonders deprimierendes Werk, was schnell in eine ziemlich hoffnungslose Richtung läuft. Ki-Duk's Bildersprache lässt den Film sehr einnehmend wirken und schon bald war ich mitten in seinem deprimierenden, morbiden Studie über über das Vergehen und die Schuld von Prostitution an Minderjährige. Der Regisseur bebildert das ganze mit viel Lyrik. Sein Film ist nicht so wortkarg wie seine bekanntesten Werke "Bin-jip und "Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling", aber immer noch sehr zurücknehmend und mit betonter Bildersprache. Später geht es um die Rolle des Vaters, der von dem Treiben seiner Tochter erfährt und seinen Umgang mit den Opfern. Letztlich ein Film, der an Themen schneidet und dabei immer wieder an einen er tragischen Punkt gelangt. Guter Film.

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