Sonntag, 31. März 2013

Watchlist


Gesehen im März

Touch of Evil  8/10
(Orson Welles, 1958)

The Red Shoes  7/10
(Michael Powell & Emeric Pressburger, 1948)

Perfect Sense  7/10
(David Mackenzie, 2011)

What Ever Happened to Baby Jane  7/10
(Robert Aldrich, 1962)

Welt am Draht  9/10
(Werner Rainer Fassbinder, 1973)

The Lost Weekend  8/10
(Billy Wilder, 1945)

Tiger and Dragon  6/10
(Ang Lee, 2000)

Zwei Freundinnen  7/10
(Claude Chabrol, 1968)

Letter from an Unknown Woman  7/10
(Max Ophüls, 1948)

Tisch und Bett  6/10
(François Truffaut, 1970)

Hanna  7/10
(Joe Wright, 2011)

We Need to Talk About Kevin  7/10
(Lynne Ramsay, 2011)

Die letzte Metro  6/10
(François Truffautm 1980)

Die Frau nebenan  7/10
(François Truffaut, 1981)

Der Junge mit dem Fahrrad  8/10
(Luc & Jean-Pierre Dardenne, 2011)

Scanners  6/10
(David Cronenberg, 1981)

Videodrome  9/10
(David Cronenberg, 1982)

Moonrise Kingdom  4/10
(Wes Anderson, 2012)

The Man Who Knew Too Much  6/10
(Alfred Hitchcock, 1956)

Barton Fink  8/10
(Joel & Ethan Coen, 19

Die Frau in den Dünen 10/10
(Hiroshi Teshigahara, 1964)

Cry-Baby  6/10
(John Waters, 1990)

Lola  7/10
(Rainer Werner Fassbinder, 1981)

Aguirre, der Zorn Gottes  5/10
(Werner Herzog, 1972)

Forty Guns  6/10
(Samuel Fuller, 1957)

Liebe  6/10
(Michael Haneke, 2012)

Sword of Doom  7/10
(Kihachi Okamoto, 1966)

Warnung vor einer heiligen Nutte  8/10
(Rainer Werner Fassbinder, 1971)

Die Haut, in der ich wohne  7/10
(Pedro Almodovar, 2011)

Bad Timing  8/10
(Nicolas Roeg, 1980)

Dead Zone  8/10
(David Cronenberg, 1983)

Spring Breakers  7/10
(Harmony Korine, 2012)

Eastern Promises  6/10
(David Cronenberg, 2007)

Punch-Drunk Love  8/10
(Paul Thomas Anderson, 2002)

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs  5/10
(Pedro Almodovar, 1988)

Michael  6/10
(Markus Schleinzer, 2011)

Despair  7/10
(Rainer Werner Fassbinder, 1978)

Miller‘s Crossing  7/10
(Joel & Ethan Coen, 1990)

Blutige Hochzeit  6/10
(Claude Chabrol, 1973)

Jackie Brown  7/10
(Quentin Tarantino, 1997)

Persona  9/10
(Ingmar Bergman, 196

Dead Ringers  9/10
(David Cronenberg, 1988)

BlowUp  9/10
(Michelangelo Antionioni, 1966)

Mittwoch, 27. März 2013

Spring Breakers



Spring Breakers  (Harmony Korine, 2012)
Quasi das für die Mega-Party, was "Sucker Punch" für den Actionfilm ist: Verherrlichung und Überdosis in einem. Laute Musik, neonfarbige Bilder, verschütteter Alkohol und nackte Körper im Übermaß, dabei aus dem Off die naive Stimme eines Mädchens, was seiner Mutter eintrichtert, wie cool die Leute drauf sind, wie viel Spaß sie hat und dass sie nie wieder hier weg will. Die knappe Handlung wird in vermeintlich kurzen 92 Minuten mal herrlich ausgedehnt. Zweimal wird herrlich Britney Spears nachgesungen und auch sonst großartige(!) Musik, mit DubStep von Skrillex, einnehmenden Cliff Martinez-Tönen, wie sie schon "Drive" eine stimmige Atmosphäre gaben, natürlich vier Gören, die nur oberflächlich das Pack nachstellen, was sich unter die Spring Break-Szene ordnet und der wie aus GTA entsprungene, alles besitzende Gangster mit Rasterlocken, göttlich gespielt von James Franco. Witzig ist auch, dass hier im Horrorfilm-Prinzip einer nach dem anderen abspringt, egal wie vorher noch behauptet wurde, dass das alles doch so megageil ist. Ein herrliches Erlebnis, was sich über eine Party-Generation und Tony Montana-Anhänger schillernd amüsiert, ohne aber dabei mit dem Zeigefinger zu wedeln. Kompromisslos behält der Film seinen Stil aus stylischen Häppchen fürs Auge und Dauer-Onelinern. Das war für mich ein purer Genuss. In diesem Sinne: "Spring Break forever, bitches!"

Montag, 25. März 2013

Black out



Bad Timing  (Nicolas Roeg, 1980)
Ein kaputter Film über eine kaputte und kaputter gehende Beziehung. Schon in der ersten Szene sieht man schon den Krankenwagen mit einer bewusstlosen Frau durch die Straßen düsen. Auch der Rest des Filmes ist von Intensität getragen und zeigt eindeutig Roeg's außergewöhnliche Fähigkeiten. Sein Film findet in einer großen Menge von Rückblenden statt und das weniger um zur richtigen Zeit irgendwelche Handlungsverläufe aufzulösen, sondern um den Zuschauer emotional zu fordern. Die Beziehung und das zu zeigen, wozu sie geführt hat. Während der Hauptprotagonist im Krankenhaus oder an Tatorten ausgefragt wird, wird in einzelnen Szenen der Zerfall der Ehe zwischen leichtfertigen Ehefrau und kalten Psychoanalytiker intensiv eingefangen. Diese grundverschiedenen Personen - großartig verkörpert von Art Garfunkel und Theresa Russell - machen sich irgendwann gegenseitig die Hölle heiß. Sie lehnen sich ab, begehren sich wieder. So entsteht ein teils schrägwitziges, teils gnadenlos ehrlich pessimistisches Stück über die menschliche Unfähigkeit zu einer Beziehung. Leider durchgehend abgelehnt, ist "Bad Timing" ein weiterer fantastischer Film, der es zu seiner Zeit schwer hatte.

Sonntag, 17. März 2013

Barton Fink


Barton Fink (Joel and Ethan Coen, 1991)
Der Schreiber. Das kleine Arbeitstier im schmuddeligen Hotelzimmer, was sich denkt, dass es den Bossen da draußen in der strahlenden Sonne nicht nur eine alberne Hollywood-Geschichte auftischen will, sondern etwas vorzeigen möchte, was einen wirklich ins Rampenlicht werfen und zum bewährten Kritikerliebling avancieren lässt. Die Coens machen die Welt Hollywoods zu ihrer Welt mit komischen, aber in diesem Fall unheimlich wirkenden Gestalten. Die meiste Zeit bleibt man aber mit dem Hauptdarsteller in dem Hotelzimmer und beobachtet ihn dabei, wie er alles von sich lostippen will, um diese stinktypische Hollywood-Geschichte zu verwirklichen und diese gleichzeitig mit einem "Barton Fink"-Feeling zu kombinieren. Doch wie soll man sich konzentrieren, wenn um einen herum die Moskitos summen, einen ein Bild hypnotisiert und Tapeten abgleiten, weil die nicht mehr vom Leim gehalten werden, da er wie Blut runterfließt? Und nach einer Zeit gerät er sogar in seinem Mordfall, trifft auf antisemitische Polizisten und hält ein ungeöffnetes Packet mit unbekanntem Inhalt in den Händen von seinem doch eigentlich vertrautem, einzigen Hotelgenossen. 

Den Coens gelingt dank ihrem großartigem Drehbuch, den Topbesetzungen, ganz besonders natürlich Turtorro und Goodman, der Kamera von Deakins, dem Score Burwell (dem Dreamteam halt) einer ihrer wichtigsten Filme mit rabenschwarzer Komik, verwirrender Story, unschlüssigen Elementen und einer wahnwitzigen, neuartigen Form, Hollywood als bösen Ort zu demaskieren.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Watchlist

Gesehen im Februar 


The Big Sleep  7/10
(Howard Hawks, 1946)

Onibaba  9/10
(Kaneto Shindo, 1964)

Der Riss  7/10
(Claude Chabrol, 1970)

The Killing of a Chinese Bookie  7/10
(John Cassavetes, 1976)

Woman of the Lake  8/10
(Yoshishige Yoshida, 1966)

The Net  3/10
(Irwin Winkler, 1995)

The Last Stand  6/10
(Jee-woon Kim, 2013)

Repulsion  8/10
(Roman Polanski, 1965) 

5 Zentimeter per Second  8/10
(Makot Shinkai, 2007)

My Blueberry Nights  6/10
(Wong Kar Wai, 2007

In the Mood for Love  10/10
(Wong Kar Wai, 2000)

The Naked Kiss  7/10
(Samuel Fuller, 1964)

Take Shelter  7/10
(Jeff Nichols, 2011)

Clean, Shaven  6/10
(Lodge Kerrigan, 1993)

Fanny und Alexander  8/10
(Ingmar Bergman, 1982)

The Passenger  8/10
(Michelangelo Antonioni, 1975)

Der letzte Mann  7/10
(F.W. Murnau, 1924)

Die süße Haut  7/10
(François Truffaut, 1964)

Escape From New York  6/10
(John Carpenter, 1981)

Henry: Portrait of a Serial Killer  7/10
(John McNaughton, 1986)

Der Schlachter  7/10
(Claude Chabrol, 1970)

As Tears go by  7/10
(Wong Kar Wai, 1988)

The Man Who Fell to Earth  8/10
(Nicolas Roeg, 1976)

2046  7/10
(Wong Kar Wai, 2004)

Stranger Than Paradise  5/10
(Jim Jarmusch, 1984)

Audition  9/10
(Takashi Miik, 1999)

Die verborgene Festung  7/10
(Akira Kurosawa, 1958)

Made in USA  7/10
(Jean-Luc Godard, 1966)

Lolita  6/10
(Stanley Kubrick, 1962)

A Nightmare on Elm Street 2: Freddy‘s Revenge  6/10
(Jack Sholder, 1985)

Liebe auf der Flucht  7/10
(François Truffaut, 1979)