Pusher (Nicholas Winding Refn, 1996)
"Pusher" ist im Gegensatz zu Refn's zwei neuesten Streifen weit entfernt von einem glanzvollen und stilsicheren Film, sondern ein ungeschönter Einblick in die Geschäfte eines Drogendealers. Das bringt nichts wirklich neues mit sich und ist eine recht typsche Geschichte vom ewigen graben nach Geld in den tiefsten Gangset-Milleus um seine Schulden zu begleichen, doch der Regisseur packt dies ungewohnt ehrlich und konsequent an und hält dem Zuschauer gnadenlos die Ungerechtigkeit, die hier herrscht vor und zeigt dem Zuschauer, dass man blitzschnell im Drogen-Geschäft in solche Situationen gelangen kann; ohne es zu bemerken und dort auch nicht so schnell wieder raus gelangt, während man bei Filmen von Scorsese oder Tarantino teilweise fast schon Lust kriegt auch mal ins Geschäft einzusteigen. Da muss natürlich auch mal Filme wie diesen hier geben. Gut gemacht, Nicholas!

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